Das Marin Rift Zone 8 ist ein modernes, kurzhubiges Trailbike. Ob dieses Konzept aufgeht, haben wir in der Praxis getestet!

Mit 120 Millimetern Federweg an der Front und 110 Millimetern im Heck mag das Rift Zone auf dem Papier zunächst nach einem popeligen CC-Bike klingen, doch das ist weit gefehlt! Denn nicht  nur die Rahmenfarbe des Bikes ist aggressiv. Eine potente Ausstattung und eine aggressive Geometrie geben dem Rift Zone das Zeug zum gefährlichen Trail-Biest! Wie gefährlich genau, das haben wir im Praxistest heraus gefunden.

Feuerrot und bereit für den Trail: Das Marin Rift Zone 8 in all seiner Pracht.
Feuerrot und bereit für den Trail: Das Marin Rift Zone 8 in all seiner Pracht.

Auf dem Papier

Das Marin Rift Zone 8 markiert die zweit höchste Evolutionsstufe des modernen 29er Trailbikes von Marin, darüber steht nur noch die Pro-Variante. Es kommt mit strammen 110 mm Federweg im Heck und 120 mm an der Front. Wer jetzt glaubt, dass es sich wegen des geringen Federwegs um eine langweilige CC-Möhre handelt, der hat sich gewaltig geschnitten.

Kurz aber oho - das Rift Zone 8 verfügt zwar nur über 110 mm Federweg im Heck, weißt diese aber sehr gut auszunutzen, wie unser Test zeigen sollte.
Kurz aber oho – das Rift Zone 8 verfügt zwar nur über 110 mm Federweg im Heck, weißt diese aber sehr gut auszunutzen, wie unser Test zeigen sollte.

Denn bei einem näheren Blick auf Ausstattung und Geometrie wird schnell klar, dass das 29er Fully von Marin weitaus mehr will, als nur auf öden Forstwegen getreten zu werden. Mit einem Hauptrahmen aus Carbon und einem Hinterbau aus Aluminium drückt es sein Gesamtgewicht auf 13,2 kg. Bremsen sowie 1×11-Antrieb kommen aus der ebenso hochwertigen wie verlässlichen Shimano XT-Gruppe.