Review: Ghost Asket LC 9 – Premium Enduro-Hardtail im Test

Hardtail-Spass in seiner reinsten Form

In Action

Es ist jedes Mal eine große Umstellung, als geübter Dauer-Fully-Fahrer auf ein Hardtail umzusteigen. Tut man dies auch noch in dem Gelände, das man sonst mit seinem vollgefederten Hobel befährt, ist der Supergau vorprogrammiert, oder? Nein, nicht mit dem Asket! Haben sich Körper und Kopf einmal darauf eingestellt, dass sie nun selbst für die Federung des Hinterbaus zuständig sind, verwandelt sich das Asket in ein pfeilschnelles Trailbike.

Hatte man sich einmal auf das Hardtrail eingestellt, kam man gar nicht mehr aus dem Grinsen heraus!
Hatte man sich einmal auf das Hardtrail eingestellt, kam man gar nicht mehr aus dem Grinsen heraus!

Die leichten Carbon-Laufräder in Kombination mit den Tubeless verbauten Nobby Nics sorgen für eine nahezu gefährlich schnelle Beschleunigung aus Kurven heraus oder in Tretpassagen auf dem Trail. Die daraufhin benötigte Bremspower lieferten die XT-Bremsen stets und die Schaltvorgänge der 1×11-fach XT-Schaltung waren auch unter Last kristallklar. Wird es auf dem Trail schnell und steil, sorgt die lange und flache Geometrie des „Hardtrails“ ür Laufruhe und das breite Cockpit für eine Extraportion an Kontrolle. Durch Spitzkehren, enge Kurven und Anlieger lässt sich das Bike spielend leicht hindurchzirkeln, was hauptsächlich den „nur“ 27,5“ großen Laufrädern und dem wendigen Hinterbau zu verdanken ist.

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