Das Transition Scout Carbon wirkt mit seinen 125 mm Federweg, den „kleinen“ 27,5″-Rädern und der grauen Lackierung etwas unscheinbar. Ob das auch für die Performance des Trailbikes gilt, haben wir im Test herausgefunden!

Manchmal sind Entscheidungen im Leben nicht ganz rational. Es gibt viele Trailbikes, mit 125mm Federweg im Horstlink-Heck, mit Carbonrahmen, auf 27,5“ und in dieser Kategorie vielleicht besser geeigneten 29“ Laufrädern, mit ähnlicher Ausstattung, einem etwas größeren Einsatzbereich, zu einem ähnlichen Preis, aber kein einziges hat uns bisher so tief ins Herz getroffen, wie das Transition Scout Carbon.

Zwar wunderschön kommt das Transition Scout Carbon doch etwas unscheinbar daher. Wird es auf dem Trail aus sich herauskommen?

Das Transition Scout Carbon im Test

Vielleicht ist es, ob der oben genannten Gründe, ein bisschen unvernünftig sich für ein Scout Carbon zu entscheiden, aber verdammt, das Teil ist erstens wunderschön, und macht zweitens auf Trails mehr Spaß als alles andere. Der grau lackierte Rahmen ist eine Augenweide. Die innen verlegten Züge, die dezenten Linien, die absolut schnörkellose Verarbeitung lässt einen bei jedem Keller- bzw. Garagenbesuch darüber nachdenken, ob sich das Rad nicht vielleicht doch besser in der Wohnung machen würde.

Der formschöne Carbonrahmen des Scout ist eine Augenweide.

Die Geometrie wurde mit langem Reach und kurzen Kettenstreben auf maximalen Spaß getrimmt. Das Scout Carbon gibt es in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten, wobei wir mit dem Setup unseres knapp 12,5 Kilo leichten Testbikes absolut zufrieden waren und kein Teil austauschen würden. Erwähnenswert ist, dass sich ab Größe Large die Reverb Stealth Sattelstütze mit 170mm Hub serienmäßig mit an Bord befindet. Für große Fahrer ist das sehr angenehm!

Das Scout ist mit einem sinnvollen Komponenten-Mix ausgestattet und kommt auf eine Gewicht von 12,5 kg.