Auf dem Trail

Mit dem Transalpes C1 lassen sich jegliche Anstiege mit Leichtigkeit erklimmen. Die langen Kettenstreben verhindern das Steigen des Vorderrades und der Sitzwinkel trägt zu einer angenehmen und effizienten Bergauffahrt bei, auch wenn er etwas steiler sein könnte. Zudem machen sich die 460 Gramm leichten Hoops Carbon Felgen mit geringem Widerstand im Antritt bemerkbar. Bergauf gibt das C1 schon mal eine gute Figur ab, aber bergab ist es erst so richtig in seinem Element. Kurzerhand den äußerst ergonomischen Remote der Kindshock Stütze betätigt, Sattel abgesenkt, Dämpfer Remote umgelegt und schon kann es losgehen.

So sicher und selbstbewusst wie auf dem Transalpes C1 haben wir uns nur selten gefühlt. Absätze und steiles Gelände werden plötzlich zum Kinderspiel.

Das Transalpes C1 bringt so schnell nichts aus der Ruhe! Je härter man es fährt, desto wohler fühlt man sich. Der Viergelenker-Hinterbau arbeitet zusammen mit dem Super Deluxe Dämpfer derartig effizient und sensibel, wie wir es nur selten erlebt haben. Dennoch ist er ausreichend progressiv, wippt beim Treten kaum und bietet viel Support. In Sachen Agilität hatten wir trotz der langen Kettenstreben und der großen Laufräder nicht das Gefühl mit einem 29er unterwegs zu sein. Schnelle Richtungswechsel sind kein Problem. Gleichzeitig ist die Laufruhe aber sehr hoch. Die Onza Ibex Reifen kommen bei grober Fahrweise und feuchten Bedingungen aufgrund ihrer dünnen Seitenwände und dem geringen Profil schnell an ihre Grenzen, beeindrucken aber mit geringem Rollwiderstand.

Die von Hand eingespeichten 29 mm Hoops Carbon 929 Felgen auf den Acros Nineteen Naben sind ein weiteres Highlight und bieten viel Komfort bei hoher Robustheit.
Alle Leitungen laufen größtenteils im Rahmen. Leider sind die Ein- und Ausgänge nicht gummiert und die Leitungen nicht fixiert.