2016 kehrt die European Enduro Series powered by Vittoria mit neuen Locations und neuem Hauptsponsor zurück. Fünf Rennen in vier Ländern, anspruchsvolle Trails von hochalpinem Gelände bis zur sandigen Piste, die erste Europameisterschaft und hochverdiente Sieger in allen Klassen – die European Enduro Series 2015 war nicht nur vielseitig und anspruchsvoll, sondern in der europäischen Enduro-Elite auch äußerst begehrt. Die Planung für 2016 ist so gut wie abgeschlossen und mit dem italienischen Reifenhersteller Vittoria konnte ein starker Partner an Land gezogen werden, um gemeinsam die Serie weiter auszubauen.

Soviel sei bereits für 2016 verraten: ein Prolog als Saisonauftakt, fünf Rennen an außergewöhnlichen Orten und eine Europameisterschaft im Herzen der Mountainbike-Welt garantieren große Namen und spektakuläre Action!

Sandra Börner © Andreas Vigl

Was am „Rock Oh“ in Punta Ala begonnen, über Söldens hochalpine Bergwelt geführt und am Dreiländereck Grenzen gesprengt hat, sorgte in Molveno-Paganella für Aufsehen und fand am Strand von Malaga (Benalmadena) ein krönendes Ende. In der zweiten Saison der EES standen abermals ausschließlich 100% Enduro Trails auf dem Kalender, bei Sonne, Regen und sogar Schnee. Dass diese sich ordentlich ‚gewaschen’ haben, unterstreicht die Tatsache, dass es in den Elite-Klassen gleich vier (Herren) beziehungsweise fünf (Damen) unterschiedliche Sieger in ebenso vielen Rennen gibt. Der Saisonsieger Markus Reiser (GER) kann im letzten Rennen seinen härtesten Konkurrenten aus Tschechien und dreifachen 4X-Weltmeister, Michal Prokop, doch knapp hinter sich lassen und krönt sich beim Saisonfinale in Spanien zum Gesamtsieger 2015. Für Vorjahressieger Robert Williams aus Großbritannien endet die zweite EES-Saison auf dem dritten Gesamtrang. Bei den Damen macht Lisa Policzka aus Deutschland, die als Hobby- Fahrerin in die Saison startete, nach drei zweiten Plätzen und einem Sieg im Saisonfinale das Rennen. Die Deutsche gewinnt die Gesamtwertung vor der Schweizerin Monika Büchi und ihrer Landsfrau Sandra Börner.

Kevin Maderegger ©Manfred Stromberg

Vielfalt herrscht in der EES nicht nur auf den Trails, sondern auch in den Altersklassen und so gab es in dieser Saison ganz hervorragende Einzelleistungen und heiß umkämpfte Siege bei den Masters 30+, 40+ und 50+ und Junioren. Somit konnte das deutsche Mountainbike-Urgestein, Antje Kramer, mit dem Europameistertitel in der Women Masters Class eine unvergleichliche Karriere beenden. Hart aber respektvoll erstritt sich Roberto Masciadri den Titel in der Klasse Masters 50+ gegen Landsmann Zortea Carlo und dem ältesten Teilnehmer der Serie, Derek Laughland (1957!) aus Großbritannien. Remo Heutschi (SUI) konnte die Saison verletzungsbedingt leider nicht zu Ende fahren, sicherte sich aber mit nur drei gefahrenen Rennen den Sieg der Masters 40+. Benedikt Purner (AUT) behielt die Klasse der Masters 30+ während der gesamten Saison fest im Griff und musste sich lediglich bei der UEC MTB Enduro European Championship in Kirchberg dem Schweizer René Wildhaber geschlagen geben, einem der weltbesten Downhill Marathon-Biker. Kevin Maderegger (AUT) kann den Serien- Sieg der Men Juniors für sich verbuchen. Den EM-Titel bei den Juniors erkämpft sich jedoch der Zweite der EES Gesamtwertung, Daniel Schemmel, ebenfalls Österreich. Die Niederländerin Anneke Beerten und Jérôme Clémentz aus Frankreich errangen im Juni im tirolerischen Kirchberg in den Elite Klassen den historischen ersten UEC MTB Enduro European Championships Titel.

Jerôme Clementz @Manfred Stromberg

Gastauftritte großartiger Fahrer stellen eine äußerst erfreuliche Bereicherung dar: Ines Thoma (GER), 5. in der EWS 2015, gewinnt den 1. Platz in Sölden, Raphaela Richter (GER) findet trotz Doppelbelastung durch Schule die Konzentration für einen ausgezeichneten 3. Platz bei der EM in Kirchberg und der französiche Tweedlove Gewinner Nico Lau siegt in Sölden.

Die European Enduro Series ist in ihrer Rolle als Bindeglied zwischen nationalen Bewerben und der Enduro World Series gereift und mittlerweile voll etabliert. Der anspruchsvolle Endurist, der den direkten Vergleich auf hohem Niveau sucht, wird auch bei der EES 2016 wieder fündig, wenn an neuen handverlesenen Austragungsorten auf atemberaubenden Trails mit der internationalen Renn-Elite konkurriert werden kann und das sowohl als Profi, wie auch Amateur in mehreren Altersklassen. Die Europameisterschaft wird im Rahmen des Bike-Festivals in Riva ausgefochten.

Fabian Schulz ©Antonio López Ordóñez
©Manfred Stromberg

Mit Spannung wird der Start in die neue Saison 2016 mit einem Prolog, neuen Siegern, neuen Highlights und vor allem alte und neuen Gesichtern erwartet.

Rennkalender 2016:
05+06/03/2016 * EES #P – Prolog in Dolce Aqua (ITA)
23+24/04/2016 * EES #1 – Punta Ala (ITA)
08+09/07/2016 * EES #2 – Are (SWE)
23+24/07/2016 * EES #3 – Reschenpass (AUT/ITA/SUI)
15 +16/10/2016 * EES #4 – Elsass(FRA)
29+30/10/2016 * EES #5 – tba (ESP)

UEC MTB Enduro European Championship: 
30.4 + 01.05 * EEC – RIVA (ITA)

Alle Informationen zur Serie findest du unter:
http://europeanenduroseries.com
https://www.facebook.com/europeanenduroseries