Ein Rennen, drei Länder und neue Gesichter auf dem Podium – Markus Reiser und Monika Büchi gewinnen am legendären ReschenpassZwischen Österreich, Italien und der Schweiz dominieren Markus Reiser (GER) und Monika Büchi (SUI) heute am 26. Juli im spannenden Stopp #3 der European Enduro Series 2015 auf den atemberaubenden Trails am Reschenpass.Markus Reiser (GER) vom Team Focus gewinnt den dritten Stopp der EES 2015 am Reschenpass, gefolgt von Gustav Wildhaber (SUI) und seinem Bruder und Teamkollegen Tobias Reiser (GER). Zusammen mit Fabi Scholz (GER) auf Platz 5, der nach einer langen Verletzungspause wieder am Start war, drückt das Team Focus der EES 2015 ihren Stempel auf. „Die Trails haben unglaublich viel Spaß gemacht und es war wirklich der Hammer heute hier zu fahren,” so der Sieger nach dem Rennen in der 3-Länderregion zwischen Österreich, Italien und der Schweiz. Aber nicht nur die Men Elite Klasse hatte auf den anspruchsvollen und Downhill-lastigen Stages ihren Spaß. Monika Büchi aus der Schweiz hat die Women Elite Klasse gerockt und auch hier ist das Team Focus mit der zweitplatzierten Lisa Policzka (GER) auf dem Podium mit von der Partie. Sandra Börner (GER) vervollständigt das Damenpodest mit einem großartigen dritten Platz.
Benedikt Purner (AUT) hat einmal mehr sein Können unter Beweis gestellt und die Men Masters 30+ dominiert. Dabei war er unglaublich begeistert von der Strecke und der Atmosphäre vor Ort. Daniela Michel aus der Schweiz gewann die Women Masters am landschaftlich beeindruckenden Reschenpass und Kevin Maderegger (AUT) triumphierte die Men Junior Klasse. Der derzeit Führende der Series, Michal Prokop (CZE) beendete das Rennen frühzeitig, nachdem ihm auf Stage 2 die Kette gerissen war und er aufgrund der zahlreichen Tretpassagen keine Chance mehr sah, das Rennen zu beenden.
Vom Mittelmeer in Punta Ala und dem hochalpinen Terrain von Sölden, war der dritte Stopp ebenso atemberaubend wie die Bewerbe zuvor, mit einem zusätzlichen Highlight: ein Rennen in drei verschiedenen Ländern. Die Rennstrecke führte die Fahrer durch Österreich, Italien und die Schweiz, über vier Gondeln und sechs Stages mit einer Gesamtstrecke von 53 km. Von flowigen Abschnitten über Wurzelpassagen – für die Teilnehmer eine sprichwörtliche Grenzerfahrung. Zwischendurch konnte man immer mal wieder einen Blick auf den bezaubernden Reschensee erhaschen, aber die Fahrer hatten kaum die Chance das zu genießen. Stage 6 war der Auftakt zum ultimativen Showdown – steil, wurzelig und im dichten, dunklen Wald.Der dritte Stopp der EES 2015 stellte Fahrer und Zuschauer gleichermaßen zufrieden. Ein spannendes Rennen in der 3-Länderregion auf malerischen Trails mit Blick auf den Reschensee. Mit 255 Teilnehmern aus 18 Nationen und einem komplett neuen Podium war es ein Rennen für die Geschichtsbücher. Jetzt sind die Fahrer bereit für eine kurze Sommerpause, bevor es Anfang September, (5. + 6.) in Molveno-Paganella (ITA) weiter geht.

Die gesamten Ergebnisse gibt es unter: www.europeanenduroseries.com/results