Red Bull Rampage 2016: Recap & exklusive Gallery

Die Red Bull Rampage ist eines DER Events des Jahres. Ein Doppelsieger, ein Doppelbackflip, Höchstpunktzahl und Back to the roots: Das war 2016.

Die Red Bull Rampage

Zum elften Mal wurde das Rennen in der Wüste Utahs ausgetragen. Mit einigen Änderungen unter dem Motto Back to the roots im Vergleich zu vorherigen Ausgaben. Holz-Obstacles, wie der Oakley Icon Sender oder Canyon Gap, sparrte man sich in dem neuen Areal. Die Lines wurden von Hand in 2-Mann-Dig-Teams und ohne schwerem Gerät geshaped. Auch das Starterfeld wurde von vormals 40 auf 21 Fahrer reduziert, was eine Qualifikation am Vortag hinfällig machte und sich alle direkt auf das Finale vorbereiten konnten. Das alles bewirkte einen intimen, dafür umso intensiveren Wettbewerb. Bewertet wurden die Runs von fünf Judges, alle ehemalige Teilnehmer der Rampage.

Highlights

Kein geringerer als Darren Berrecloth eröffnete das Event mit einem sauberen und flüssigen Run. Im zweiten Run stürzte er nach dem Green Goblin Gap, was ihm Platz 11 einbrachte.

Tyler McCaul war lange vom Verletzungspech verfolgt und zeigte, endlich wieder verletzungsfrei, einen ersten Run im für ihn typischen Fahrstil. Am Ende war es Platz 7 für ihn, trotz dem nicht abgeschlossenem zweiten Druchgang.

Sauber und stylisch: Mit zwei ultraschnellen Läufen mit 360° Drops fuhr Carson Storch bis auf Platz 3 vor und sicherte sich den Best Trick.

Nachdem Antoine Bizet sich letztes Jahr bei einem Double Backflip das Handgelenk brach und damit wohl hauchdünn den Sieg verpasste. Neues Jahr, neues Glück: Er stand den Double Backflip und holte sich damit Platz 2.

Brandon Semenuk sicherte sich Höchspunktzahl mit einer 80er Wertung. Dank Nose Bonks, Flat Drop Backflip, Flat Spin 360° und Backflip One-Footed Can-Can – einer besser als der andere. Das konnte nur den Sieg zur Folge haben. On Top bekam er auch noch den People’s Choice Award.

Die Pechvögel der Rampage

Wegen einem Defekt schied Brett Rheeder schon zu Beginn des ersten Runs aus. Bei der Landung des ersten Drops brach sein Hinterrad und deshalb wäre fast unkontrolliert den folgenden Drop hinunter gestürzt. Er schaffte es gerade noch rechtzeitig zum Stehen zu kommen.

Graham Agassiz ist wohl das berühmteste „Opfer“ der diesjährigen Rampage. Er verpasste die Landung eines 360° und schlug hart auf. Später stellte sich heraus: Beckenfraktur und mehrwöchige Pause.

Ergebnisse

1. Brandon Semenuk (CAN) 84.33
2. Antoine Bizet (FRA) 81.00
3. Carson Storch (USA) 79.00
4. Kurt Sorge (CAN) 78.66
5. Kyle Strait (USA) 78.33
6. Thomas Genon (BEL) 77.66
7. Tyler McCaul (USA) 76.00
8. Andreu Lacondeguy (SPA) 75.33
9. Pierre Edouard Ferry (FRA) 74.33
10. Tom Van Steenbergen (CAN) 73.33
11. Darren Berrecloth (CAN) 70.66
12. Remy Metailler (FRA) 66.33
13. Kyle Norbraten (CAN) 62.66
14. James Doerfling (CAN) 60.33
15. Brett Rheeder (CAN) 54.00
16. Graham Agassiz (CAN) 50.66
17. Cameron Zink (USA) 47.33
18. Conor MacFarlane (NZL) 43.33

 

Bilder: Frank Wipperfürth