2018 hat Canyon den Nachfolger seines Freeride-Klassikers, dem Torque, präsentiert. Es verspricht ein reinrassiger Freerider/Parkbike mit echten Enduroqualitäten und allem was dazu gehört zu sein. Wir haben das Bike für euch auf den Trails getestet und dem Canyon Torque etwas auf den Zahn gefühlt.

Canyon Torque im Test

Bergab Geometrie, 175 mm Federweg und eine potente Ausstattung: Das Canyon Torque.

Erster Eindruck

Nachdem vor zwei Jahren das erste Downhillbike, das Sender, und vergangenes Jahr die Neuauflage des Trailbikes Spectral erschienen sind, ist das Torque das dritte Rad aus dem Hause Canyon, welches die neue Designlinie verkörpert. Das Torque ist ein Rad wie es viele schon totgesagt haben. Ein Freeridebike, welches für den Bikeparkeinsatz und harte Trails konzipiert wurde. Selbst vor Downhillstrecken und beachtlichen Sprüngen soll es nicht zurückschrecken. Die Eckdaten des neuen Torque sprechen auf jeden Fall schon mal für die prophezeiten Qualitäten.

Der Hinterbau verfügt über 175 mm Federweg und wird durch einen Fox Float X2 Performance gedämpft.

Am Heck bietet das Rad 175 mm Federweg, an der Front arbeitet eine Fox 36 mit 180 mm Federweg. Gebremst wird mit Sram Code R Bremsen, die 1×12 Schaltung kommt ebenfalls aus dem Hause Sram, genau wie die Rock Shox Reverb Sattelstütze mit 170 mm Hub. Die beiden letzteren Ausstattungsmerkmale sind sicher auch der Schlüssel zum Gesamtkonzept, dass ein Bike mit solchen Eckdaten auch noch die versprochen Enduro-Qualitäten bieten kann. Interessant ist, dass bei den hochpreisigeren Modellen Canyon seine eigene Produktlinie am Cockpit verbaut. Hier kommen der G5 Lenker und Vorbau zum Einsatz. Canyon versteht es, den Rädern eine wirklich gute Optik zu verleihen und diese mit einem cleveren Produktdesign zu verknüpfen.

Während der Hauptrahmen aus Carbon besteht, kommt am Hinterbau Aluminium zum Einsatz.