Die optimale Mischung aus Performance, Schutz, Belüftung & Komfort!? So wird der POC Coron Air Spin Helm beschrieben. Wir haben das und die Ora Goggle auf die Probe gestellt.

Der schwedische Protektoren Spezialist POC präsentierte zum Anfang der Saison zwei interessante Neuzugänge zur 2018er Produktpalette: Darunter zum einen den für Enduro- und Downhill-Rennen zertifizierten POC Coron Air Spin Fullface Helm und zum anderen die neue Ora Goggle mit Gläsern des weltweit führenden Herstellers von Brillengläsern, Zeiss. Wir haben die zwei Prachtstücke unter die Lupe bzw. auf den Kopf genommen und sie getestet.

20 verschiedene Öffnungen und Kanäle sorgen für eine gute Durchlüftung.

POC Coron Air Spin Fullface Helm

Bei der Entwicklung des Coron Air Spin standen drei Punkte an oberster Stelle: Sicherheit, Belüftung und Komfort. Die erfahrenen Gravity Athleten Martin Söderström und Robin Wallner wissen worauf es bei einem Fullface Helm ankommt und waren maßgeblich an der Entwicklung beteiligt. Die Sicherheit des Helmes wird durch die patentierte Spin Technologie, welche unter anderem Rotationskräfte aus einem schrägen Aufprall absorbieren soll und das Break Away Visier sichergestellt. Während unserer Testdauer haben wir die Spin Technologie glücklicherweise nicht auf die Probe gestellt, konnten aber feststellen, dass das Break Away Visier voll und ganz seinen Zweck erfüllt und das Genick schützt indem es nach hinten wegklappt.

Der Komfort des Coron Air Spin ist nahezu unvergleichlich. Man will den Helm eigentlich gar nicht mehr abnehmen. | Foto: Leo Kokkonen

Absolut begeistert waren wir vom Komfort des Helmes. Die weichen Polster umschließen den Kopf schön gleichmäßig und nichts drückt oder schnürt ab. Dennoch sitzt der POC Coron Air fest am Kopf und schlackert während der Fahrt nicht hin und her. Besonders angenehm empfanden wir außerdem, dass unsere Ohren im Helm komplett freiliegen. Hinsichtlich der Belüftung waren wir anfangs etwas skeptisch, da der Helm auf den ersten Blick nur wenige Ventilationsschlitze besitzt. Aber der Schein trügt, denn die Luftzirkulation funktioniert dank der systematisch angeordneten Lufteinlässe  tadellos. Die Wangenpolster können entweder bei einem Unfall oder für die Bergauffahrt schnell und einfach entfernt werden, wodurch noch mehr Durchlüftung erfolgt.

Highlights:

  • Downhill- und Enduro-Fullface-Helm mit Fiberglas-Konstruktion
  • Ventilationssystem mit internen Kanälen
  • Sehr leicht
  • POC SPIN zur Reduzierung der Energieeinwirkung bei schrägem Aufprall (Shearing Pad INside)
  • Abnehmbare Wangenpolster für Sicherheit infolge von Stürzen
  • Ohr-Bereiche verfügen über große Aussparung
  • Kinnschutz ermöglicht hohen Schutz und gleichzeitig problemloses Atmen
  • „Breakaway“ Visier, klappt bei einem Sturz weg um den Nacken des Fahrers zu schützen
  • Abnehmbare und waschbare Pads
  • Einfacher und effektiver Kinverschluss
  • Präziser und nahtloser Abschluss mit der Ora Goggle