Kann man Enduro- und Downhill-Anforderungen tatsächlich in einem Helm vereinen? Wir haben es anhand des BELL Super DH Mips Helmes selbst getestet.

BELL Super DH Mips

Mit dem Super DH hat Bell einen Helm im Programm, der in Sachen Sicherheit einem „echten“ Fullfacehelm in Nichts nachstehen dürfte. Trotz des abnehmbaren Kinnbügels hat auch der Super DH eine offizielle Downhill-Freigabe. Ermöglicht wird das durch das Spherical System von MIPS, bei dem zwei separate Helmschalen durch mehrere Gleitpunkte miteinander verbunden sind. So ist die weichere, innere Schale aus EPP-Schaum gegenüber der härteren äußeren EPS-Schale frei beweglich, um so die Belastungsspitzen durch Rotation zu verringern.

Im Einsatz

Der Sitzkomfort ist durch das neue Float DH System, welches den gesamten Kopfumfang mit einbezieht, verbessert worden. Die Belüftung ist für einen DH-verifizierten Helm sehr gut, insbesondere die Lufteinlässe oberhalb der Goggle überzeugen. Der Kinnbügel lässt sich relativ leicht abnehmen, die Montage bedarf aber ein wenig Übung. Das Gewicht der Halbschale ist zwar mit etwa 468 Gramm etwas höher als das anderer Halbschalen, im direkten Vergleich mit seinen artgleichen Konkurrenten liegt der Super DH aber deutlich darunter. Der Kinnbügel ist relativ sperrig und findet daher eigentlich nur außen am Rucksack Platz.

Die Demontage des Kinnbügels erfolgt zwar relativ leicht, bei der Montage allerdings ist ein wenig Übung gefragt.

Das Fazit und die Specs findest du auf der letzten Seite.