Wie sich die Crankbrothers Highline 160 Variostütze auf dem Trail verhält und ob der Remote-Hebel wirklich der ergonomischste der Welt ist, erfährst du hier in unserem Testbericht.

Crankbrothers Highline 160

Crankbrothers ist bekannt für seine eigenständigen Komponenten, sowohl in Technik als auch Optik. Und so wurde auch bei der Variostütze Highline alles kalifornische Wissen in die Waagschale geworfen. Heraus gekommen ist eine clever konstruierte Dropper Post mit praktischen Lösungen und einer gewohnt schicken Optik. Nach den 100 und 125 mm Absenkungen, bekommen jetzt auch Langbeiner mit 160 mm Hub das passende Stück geliefert.

Montage

Mit ausführlicher wie simpler Einbauanleitung im Ikea-Comic-Stil ist die Highline samt Remote schnell und problemlos im Rahmen installiert. Dank Quick Connect System, einer Steck-/ Schraubverbindung, können Zug und Stütze werkzeuglos voneinander getrennt werden. Das hilft zum Beispiel beim Reinigen der Highline oder dem Erneuern des Zugs. Der Remote-Hebel wird als der ergonomischste Hebel der Welt angepriesen, denn er lässt sich nicht nur rechts und links, sondern auch oben wie unten am Lenker befestigen. Ein Kugelgelenk macht’s möglich, dass der Hebel tatsächlich millimetergenau in jeder Einstellung montiert werden kann. Das Klappscharnier hält mit den beiden Schrauben nicht nur sicher den Sattel in der punktgenauen Neigung, sondern baut mit nur knapp 50 mm auch erfreulich niedrig.

Der Remote-Hebel der Highline kann sowohl oben und unten als auch links uns rechts montiert werden

Im Einsatz

Der Remote funktioniert dank dem langen Hebel und dem mitgelieferten Elite Ultra-slick Zug von Jagwire für eine mechanische Ansteuerung leicht und ohne viel Handkraft. Die Igus LL-glide Lager lassen die Stütze stufenlos und sanft gleiten und die Trelleborg Dichtungen halten den Dreck draußen. Und ansonsten macht die Highline das, was sie soll: Unauffällig hoch und runter fahren und den Sattel auf der eingestellten Höhe halten. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist zwar nicht ganz so schnell wie bei manch Konkurrenzprodukt, was sich lediglich dadurch bemerkbar macht, dass nicht das typische „Klack“-Anschlaggeräusch zu hören ist. Der Sattel war für Tretpassagen immer rechtzeitig wieder unter unserem Hintern. Ein wenig Spiel hat die Highline, das aber kaum auffällt, wenn man mal drauf sitzt, und auch nicht stärker als bei manch anderer ist.

Das Fazit und die Specs folgen auf der nächsten Seite.