Am vergangenen Wochenende startete der iXS Downhill Cup in seine Saison. Diesmal war Willingen als Auftakt gesetzt und somit bot das Bike Festival den würdigen Rahmen. Als Sieger verewigten sich Simon Maurer und Nina Hoffmann. Die vollen Ergebnisse, Eindrücke der Strecke und den Rennbericht des iXS DHC Willingen gibt es hier.

iXS DHC Willingen – Nina Hoffmann & Simon Maurer gewinnen Runde #1

Nachdem der iXS European Cup bereits schon zwei Rennen hinter sich gebracht hat, war es nun endlich Zeit auch den iXS Downhill Cup zu beginnen. Zehn Rennen stehen in diesem Jahr auf dem Programm und bieten den Teilnehmenden in sechs verschiedenen Ländern die Möglichkeit an den Start zu gehen. Aber eins nach dem anderen, denn am zurückliegenden Wochenende stand erst einmal der Auftakt in Willingen an. Etwa 460 Fahrer und Fahrerinnen aus 16 Nationen haben sich auf den Weg ins Upland gemacht.

Perfektes Wetter prägte Samstag und Sonntag. © Racement/Sebastian Gruber

Aber der Downhill Cup war eben nur ein Teil des großen Ganzen, denn er war eingebettet in die 22. Auflage des Bike Festivals. Wie in jedem Jahr war das Herzstück dieser Fahrradgroßveranstaltung die Outdoormesse mit 130 Ausstellern. Den sportlichen Rahmen bildeten einige hochkarätige Rennen, unter anderem der Rocky Mountain Marathon, das Scott Enduro Rennen, welches als Deutsche Meisterschaft ausgetragen wurde, der Ghost Recon Ride, die Scott Junior Trophy sowie ein E-MTB Rennen. Nichts desto trotz war das Downhillrennen natürlich wieder einmal die actionreichste und zum Zusehen interessanteste Veranstaltung.

Track-Check mit Jasper Jauch

Als Schauplatz diente die Strecke am Ettelsberg, auf der schon Weltcuprennen ausgetragen wurden. Der Kurs hatte eine Länge von 1650 Metern, wobei es etwa 300 Meter Höhendifferenz zu überwinden galt. Wie in den vergangenen Jahren wurde die Strecke für das Rennen extra modifiziert und das Letzte aus dem Hang herausgeholt. Normalerweise hat der Bikeparkkurs einige verschiedene Variationen, die jedoch für die Rennstrecke etwas begrenz werden mussten. Zusätzlich wurden noch ein paar neue Linien abgesteckt, um die Attraktivität mit neuen Features zu erhöhen. Rausgekommen ist wieder ein schöner und flüssiger Kurs, der zwar aufgrund der Gegebenheiten nicht allzu lang war, aber sich dennoch würdig für den Anlass präsentierte.

Los ging es standesgemäß am Freitag mit dem Abholen der Startnummern und dem Track Walk, bei dem sich die Fahrerschaft den Kurz zu Fuß genau angesehen hat, um dann beim nachfolgenden freien Training nicht allzu überrascht zu werden. Das Wetter war eher kühl und feucht, was den Untergrund doch etwas rutschig machte. Am Abend waren dann die Linien ordentlich eingefahren, so dass alles optimal für die zwei folgenden Tage vorbereitet war.

Für Johannes „Fischi“ Fischbach reichte es „nur“ für Platz 6. © Racement/Sebastian Gruber