Die zwölfte Ausgabe der Red Bull Rampage ist Geschichte. Was nehmen wir vom spektakulärsten Freeride Event des Jahres mit? Hier findest du fünf Dinge, die auf jeden Fall herausstechen und die besten POV Runs der Rampage 2017.

Wie jedes Jahr wurden den 20 eingeladenen Fahrern lediglich Start, Ziel und seitliche Grenzen vorgegeben. Ansonsten stand es ihnen frei sich auf dem riesigen Gelände, in der Nähe von Virgin (Utah), auszutoben. Nach 10 Tagen des Umgrabens, Bewässerns und Shapens der ganz individuellen Linie, folgte ein dreitägiges Training nachdem das Ergebnis endlich präsentiert werden konnte. Letztendlich entstand eines der spektakulärsten Events in der Geschichte des Freeridens. Weshalb wir die Red Bull Rampage 2017 noch einmal Revue passieren lassen wollen und euch hier fünf Dinge präsentieren, die wir vom Event mitnehmen:

1.Utah bietet die optimale Freeride Location

Das Terrain in der Wüste von Utah sticht durch seine Einzigartigkeit heraus und liefert durch seine natürliche Topographie die optimale Location für das Freeride-Event. Zum bereits zwölften Mal findet hier die Red Bull Rampage statt. Der Austragungsort varriert üblicherweise lediglich alle paar Jahre in der Auswahl des Canyons. Allerdings ist für dieses Jahr alles gleich geblieben und im Vergleich zu 2016 kam nur ein weiterer Berggrat hinzu. Demzufolge konnte ein Großteil der Fahrer die Linien des Vorjahres optimieren und durch weitere Features ergänzen.

Ethan Nell legt sein YT vor der unverwechselbaren Landschaft Utah´s quer | © Red Bull Media House

Schließlich stand der untere Teil der Linie von Kyle Strait, Cam Zink und Pierre Edouard Ferry schon zu Beginn des Events fest und die drei konnten sich voll und ganz auf den Start konzentrieren. Da diese drei Fahrer definitiv zur Freeride Elite gehören, steckten sie sich gemeinsam mit ihrem „Dig-Team“ das Ziel die steilste und härteste Line in der Geschichte der Rampage zu errichten. Andere Fahrer hingegen setzten, statt auf nahezu freien Fall, eher auf eine sprunglastigere Strecke und ergänzten sie durch waaghalsige Gaps und massive Drops. Neben jeder Menge Airtime ist jedoch auch der Flow ein großes Kriterium für die Judges, weshalb sich auch Einige daran machten mögliche „Flowkiller“ zu beseitigen. Letzten Endes zeigten die Fahrer beeindruckende Runs und jeder Fahrer konnte mindestens einen vollen Lauf runterbringen.

Hier ist einer der schmalen Berggrate in Tyler McCauls Lauf gut zu erkennen | © Red Bull Media House