Vor Jahren noch als Statussymbol gebrandmarkt und meist nur an Rädern von Profis und ambitionierten Marathon- und XC-Piloten verbaut, haben die smarten Powermeter-Kurbeln und Innenlager längst auch die Mountainbike-Szene erobert. Die Funktion ist einfach verständlich, Daten kann heute fast jeder Radcomputer anzeigen und der Nutzen gigantisch, wenn man es richtig macht.

Powermeter – Volle Kontrolle für Jedermann

An genau diesem Punkt wollen wir ansetzen. Leistungsmessung ist nämlich ein sehr effektives Instrument für mehr Spaß auf dem Trail und braucht nur wenig Eingewöhnung und Verständnis für die Leistungsdaten.
Die seit Jahrzehnten beliebte Herzfrequenzmessung spielt für die meisten Fahrer eine wesentliche Rolle auf dem Bike, sie ist weit verbreitet und kostengünstig. Mit dem Gurt um die Brust liefert der Pulsmesser Basiswerte, um die Trainingsbereiche einzuhalten und sich selbst ein wenig einzubremsen. Das Problem: Die Herzfrequenz ist von zahlreichen Parametern abhängig, die das Ergebnis verfälschen – und zwar nach oben und unten. Wer einen Powermeter kauft, achtet auf eine möglichst exakte Messung, die doch bitteschön auf ± ein Watt genau sein sollte. Das bieten die meisten Powermeter auch. Eine Herzfrequenzmessung ist davon in der Regel ganz weit entfernt und so fährt man an den Grenzen der Trainingsbereiche nicht selten im nächsttieferen oder -höheren Bereich ohne es zu wissen. Das macht das Training im besten Fall ineffektiv, im dümmsten Fall sägt man am eigenen Ast der Leistungsfähigkeit und bekommt die Quittung in Form eines Einbruchs.

Ein kleines Detail mit großer Wirkung: Die Wattmessung bringt auch Trail und Enduro-Fahrern viele Vorteile.

Was macht ein Powermeter?

Leistungsmesser ermitteln die vom Fahrer pro Kurbeldrehung erbrachte Leistung in Watt. Zusammen mit der ebenfalls erfassten Kadenz, der Geschwindigkeit und weiteren Messdaten lassen sich zahlreiche weitere Werte vom Radcomputer berechnen und anzeigen.

Welche Arten gibt es und was kosten sie?

Kurbel- und Innenlager bieten sich bei Mountainbikes besonders für die Messung an. Die Messung im Innenlager, wie von einem der führenden Anbieter Rotor Bike Components angeboten, ist dabei besonders clever, da das Material bei Stürzen bestmöglich geschützt ist. Angeboten werden einseitig und beidseitig messende Powermeter, wobei die beidseitig messenden Geräte noch einen ganzen Schwung weitere Funktionen und Daten zur Tritteffizienzsteigerung mit sich bringen. Auch dafür ist Rotor mit dem neuen 2INpower Direct Mount MTB einer der Vorreiter und bietet mit eigener Software jede Menge Potential für mehr Speed und Spaß auf dem Bike.

Waren Powermeter vor 10 Jahren noch im Bereich mehrerer Tausend Euros unterwegs, bekommt man heute einseitig messende Kurbeln schon unterhalb der 700-Euro-Marke und beidseitig messende Systeme im Preisbereich leicht oberhalb von 1.000 Euro. Der Gewichtsunterschied zu normalen Kurbeln beträgt nur wenige Gramm.

Wer effizient trainieren will, kommt um eine Leistungsmesskurbel nicht herum!

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