Immer gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben! Was er an der EWS nicht mag, wie die Saison für ihn angelaufen ist und was die Ringe auf seinem Oberschenkel zu bedeuten haben, erzählt Eddie Masters im Interview. 

Kaum ein Gravity Racer scheint so viel Spaß bei seiner Arbeit zu haben wie Eddie Masters. Der Neuseeländer nimmt sich selbst nicht zu ernst, ist immer gut gelaunt und hat stets einen witzigen Spruch auf den Lippen. Abgesehen davon hat Eddie aber auch richtig was auf dem Kasten, wie sein nationaler Meistertitel beweist. Wir haben uns zum Mitte der Saison mit Eddie, dem „Spirit of Enduro“, unterhalten und ihm ein paar Fragen zu seiner Saison gestellt.

Steckbrief

Alter 28
Wohnort 
New Plymouth, Neuseeland
Team Pivot Factory Racing
Erfolge – 3. Platz EWS Rotorua 2017
– 13. Platz Downhill Weltcup Mt. Sainte Anne 2017
– 11. Platz Downhill Weltcup Lenzerheide 2015
Sponsoren Pivot Cycles, Shimano, Fox, Maxxis, Reynolds, Renthal, Fly Racing , Jet Black, WTB, MRP und Industry Nine.

Instagram @edmasters
Facebook EddieMastersMTB

Eddie Masters im Interview

Hi Eddie, erstmal Glückwunsch zu deinem mehr als erfolgreichen Start in die 2018er Saison! Dein Sieg bei der Neuseeländischen Meisterschaften muss ja ein riesen Ding für dich gewesen sein! Erzähle uns etwas über dieses Rennwochenende.
Danke, ich hätte mir keinen besseren Saisonstart auf Pivot ausmalen können. Ich bin schon in den Jahren zuvor immer stark bei den National Champs gefahren, aber irgendwie ist letzten Endes immer etwas schief gelaufen. Ich wusste, dass mein Speed auch dieses Jahr stimmt und es ging nur darum, meinen Lauf sauber runterzubringen. Die Strecke war der absolute Hammer und eine der besten, die wir je hatten. Alle neuseeländischen Profis sind angetreten, weshalb es natürlich ein hartes Rennen war und alles andere als einfach. Ich hatte einen super Lauf und war überglücklich den Titel mit nach Hause zu nehmen. Das habe ich auf jeden Fall nicht erwartet!

Das Training nur mit Hinterradbremse und Trockenreifen zahlt sich aus: Nasse Bedingungen wie bei der EWS in Frankreich liegen Eddie Masters. | Foto: Boris Beyer

Passt dieses Jahr einfach alles zusammen oder was hat den Unterschied gemacht?
Schwer zu sagen! Ich war über die Off-Season etwas weniger ausgelastet als in den Jahren zuvor, in denen ich mich um die ganzen Teamangelegenheiten kümmern musste und gleichzeitig versucht habe aufs Bike zu kommen. Ich fühle mich richtig gut auf den neuen Bikes und denke, dass ein Neuanfang eine gute Sache ist.

Bei der EWS in La Thuile später im Jahr reichte es sogar für einen Platz auf dem Treppchen. | Foto: Enduro World Series