Vom DIY-Mastermind zum Bikeschmiede-Besitzer: Cornelius Kapfinger hat sich einen Traum erfüllt und konstruiert selbst clevere Bike Komponenten. Made in Germany ist hier nicht nur eine Floskel. Alles zur Entstehung und den Produkten von Intend Bicycles Components hier!

Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht sein Bike mit eigenen Komponenten zu pimpen? In der Regel kapitulieren wir jedoch und hängen den DIY-Impuls an den Haken, wenn es um die Umsetzung geht und kaufen unsere Produkt lieber weiterhin im Laden. Nicht so der Regensburger Cornelius Kapfinger. Der Wirtschaftsingenieur hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seine technischen Ideen in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis ist beachtlich und seine Produkte sind unter dem Namen Intend Bicycle Components erhältlich.

Wir haben Cornelius getroffen und uns mit ihm über seinen Job, aber vor allem über seine Entwicklungen wie den Smarty Vorbau und die Stiffmaster Steuersatzklemmung unterhalten. 

Cornelius Kapfinger, Geschäftsführer und Ingenieur von Intend Bicycle Components (Credit Hoshi Yoshida)

Hey Cornelius, erzähl uns bitte etwas über dich und deine Firma Intend.
Intend habe ich 2015 gegründet. Am Anfang als kleines Gewerbe neben dem Studium, ohne zwingenden Gedanken etwas Größeres daraus zu entwickeln. Nach dem Wirtschaftsingenieurstudium habe ich dann ein Jahr in der Bikebranche gearbeitet. Im April 2017 habe ich mich dann dazu entschlossen, Fulltime meiner Leidenschaft, Federgabeln und Mountainbike-Kleinteile zu entwickeln und zu produzieren, nachzugehen.

Wie bist du dazu gekommen selbst Mountainbike Komponenten zu produzieren?
Das ist für viele ein Kindheitstraum, sich ihre eigenen Komponenten zu bauen. Anfangs schnitzt man in der Werkstatt, dann folgen kleine Serien und sofern alles funktioniert macht man dann den Sprung in die industrielle Fertigung. Insofern habe ich mein Bastler-Herz ins Erwachsenenalter mitgenommen.